Spuren des Widerständigen.

Sammelband

Forschung für Emanzipation und Demokratie. Eine Festschrift für Erika Thurner

Alexandra Weiss/Karin Liebhart (Hg.)

Den Spuren des Widerständigen geht Erika Thurner in ihrer Forschung nach, in ihren Arbeiten zur Arbeiterbewegung, zu Frauengeschichte und -politik oder zur Verfolgung und Vernichtungspolitik gegenüber Roma und Sinti im Nationalsozialismus. Sie verkörpert diese Widerständigkeit als politisch positionierte und engagierte Wissenschafterin. Die Forschungsfragen, die wir stellen, sagen viel über uns aus – nicht nur als WissenschafterInnen, sie erzählen auch von unserer Herkunft und unseren politischen Anliegen. Sie geben Auskunft darüber, ob wir Wissenschaft als Instrument der Gesellschaftsveränderung sehen oder als selbst referentielles ­System, zu dem sie unter den Bedingungen neoliberaler Hochschulpolitik immer mehr wird. Erika Thurner kam zu einer Zeit in dieses System des Wissenschaftsbetriebes, in der es sich gerade öffnete oder öffnen musste für kritisches Denken – und sie nutzte diese Möglichkeit im besten Sinn einer Wissenschaft für Emanzipation und Demokratie.

„Das Bild, das von Erika Thurner in der ihr gewidmeten Festschrift entsteht, zeigt eine unbeugsame Frau und Intellektuelle, die als Studentin eine Universität vorfand, die wesentlich mehr der Aufklärung der Gesellschaft und wesentlich weniger der Ökonomisierung des Geisteslebens verpflichtet war.“

Karl Markus Gauß, Stimme

Alexandra Weiss, Karin Liebhart (Hg.): Spuren des Widerständigen. Forschung für Emanzipation und Demokratie. Eine Festschrift für Erika Thurner, innsbruck university press • iup 2018, 164 Seiten, € 19,90, ISBN 978-3-903187-19-1.
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