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Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik. Dokumente zu einer Pionierin des österreichischen Feminismus

Alexandra Weiss/Erika Thurner (Hg.)

Cover: Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik. Dokumente zu einer Pionierin des österreichischen Feminismus

Johanna Dohnal (1939–2010) war eine Ausnahmepolitikerin und Pionierin der österreichischen Frauenpolitik. Mit den hier versammelten Beiträgen dokumentiert sie ihr Verständnis von Politik und lässt ihr Engagement als erste österreichische Frauenministerin Revue passieren.

Dohnals Schriften werden mit einer Biographie zu ihrer Person eingeleitet. Die Erfahrungen von Armut, Krieg und nationalsozialistischer Herrschaft waren für sie ebenso prägend wie die Entmündigung der Frauen durch ein vormodernes Familien- und Eherecht.

In ihrer Vision des Feminismus gehören Geschlechterpolitik und demokratischer Sozialismus untrennbar zusammen. Eine Vision, an die es im Sinne einer emanzipatorischen Frauenpolitik anzuknüpfen lohnt. Nicht zuletzt um reaktionären Geschlechterbildern der politischen Rechten Paroli bieten zu können.

Weiss, Alexandra / Thurner, Erika (Hg.): Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik. Dokumente zu einer Pionierin des österreichischen Feminismus, Promedia 2019. 240 S. gebunden, bebildert, € 25,00. ISBN: 978-3-85371-454-6.

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